Sie betreuen einen Menschen mit Demenz oder möchten sich auf die Unterstützung von Betroffenen vorbereiten? Dann laden wir Sie herzlich zu unserem kostenlosen Demenzkurs ein.
13.10.2026, 10:13 Uhr Station 2A, Raum 205
Dr. med. Jochen Heger
Leiter des Schilddrüsenzentrums Unterer Niederrhein
Schilddrüsenzentrum Unterer Niederrhein
St. Willibrord-Spital Emmerich
Willibrordstraße 9
46446 Emmerich am Rhein
Sekretariat
Britta Schüppel
Tel.: 02822 73-1132
Fax: 02822 73-1138
britta.schueppel@kh-emmerich.de
Síe finden uns im Gebäude B, 1. OG
Ziel des Schilddrüsenzentrums Unterer Niederrhein am St. Willibrord-Spital ist es, den Patientinnen und Patienten eine bestmögliche qualitätsgesicherte Therapie zu ermöglichen.
Das Schilddrüsenzentrum arbeitet ausschließlich operativ im Rahmen der endokrinologischen Chirurgie. Für die die Behandlung ist eine Krankenhaus-Einweisung erforderlich. Das Schilddrüsenzentrum kann keine Überweisungen an einen endokrinologischen Facharzt annehmen!
Operativ behandelt werden:
Die Schilddrüse ist ein wichtiges, im gesunden Zustand kleines Organ in der vorderen Halsregion, das lebenswichtige Hormone produziert. Durch diese Hormone werden vielfältige Körperfunktionen gesteuert und beeinflusst.
Anatomie der Schilddrüse
Die Schilddrüse liegt in der vorderen Halsregion vor dem so genannten Schildknorpel des Kehlkopfes. Sie besteht in der Regel aus zwei Hauptlappen rechts und links, welche durch einen Steg (Isthmus) miteinander verbunden sind. Normalerweise hat die Schilddrüse ein Gesamtvolumen von bis zu 18ml bei Frauen und von bis zu 25ml bei Männern.
Jeder Schilddrüsenlappen wird im Wesentlichen von zwei Blutgefäßen versorgt. Hinter der Schilddrüse verläuft auf jeder Seite ein Nerv, der für die Funktion der Stimmbänder im Kehlkopf zuständig ist. Jeweils am Rand der Schilddrüsenlappen befinden sich zwei kleine Nebenschilddrüsen, die unter anderem für den Calziumstoffwechsel zuständig sind.
Gebündelte Kompetenz für eine zielgerichtete und individuelle Patientenversorgung: Dies gewährleisten die medizinischen Zentren des St. Willibrord-Spitals. Hier werden sämtliche Leistungen in Medizin, Pflege, Beratung und Betreuung, die für die Behandlung erforderlich sind, zusammengefasst und koordiniert. Die Patienten profitieren von schnellerer Diagnosestellung und fachübergreifendem Know-how.
An diesem umfassenden Netzwerk sind nicht nur Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten beteiligt, sondern auch niedergelassene Ärzte und - je nach Bedarf - weitere Experten aus dem eigenen Haus und externe Kooperationspartner.
Gutartige Erkrankungen:
Bösartige Erkrankungen:
- Papilläres Schilddrüsencarinom
- Follikuläres Schilddrüsencarzinom
- gemischte Form
- Medulläres Schilddrüsencarzinom
- Muzinöses Karzinom der Schilddrüse
- Plattenepithelcarzinom der Schilddrüse
- Anaplastisches Karzinom der Schilddrüse
Entzündliche Erkrankungen:
Autoimmunerkrankungen:
Alle diese Erkrankungen der Schilddrüse können mit einer Unterfunktion oder auch mit einer Überfunktion der Schilddrüse einhergehen. Je nach Größe und Lokalisation der Knoten und Veränderungen in der Schilddrüse können auch Symptome der Verdrängung anderer Halsorgane auftreten, z.B. Schluckbeschwerden, Atembeschwerden, Druck- und Kloßgefühl.
Mögliche Symptome einer Unterfunktion:
Mögliche Symptome einer Überfunktion:
Untersuchungsmethoden bei Schilddrüsenerkrankungen:
Vorbereitung zur Operation
Wenn bei der ersten Untersuchung in der Sprechstunde die Notwenigkeit einer Schilddrüsenoperation festgestellt wird, so erfolgt gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten die entsprechende Terminvereinbarung für den Eingriff.
Die Vorbereitung zur Operation mit chirurgischer und narkoseärztlicher Aufklärung erfolgt im Rahmen eines abhängig vom Operationstermin festgelegten ambulanten Vorstellungstermins (ca. 3 Stunden).
Die Aufnahme auf die Station erfolgt in der Regel am Operationstag. Die Patientin / der Patient muss mit einem Aufenthalt in unserem Krankenhaus von drei bis vier Nächten nach dem Eingriff rechnen.
Operation
Der Eingriff erfolgt im Rahmen einer Vollnarkose über einen Schnitt am Hals, wenn möglich in einer Hautfalte. Je nach Erkrankung des Organs werden nur einzelne Knoten, ein kompletter Lappen, ggf. mit einem Teil der Gegenseite, oder auch die gesamte Schilddrüse entfernt. Bei entsprechenden Voraussetzungen ist auch eine minimal-invasive Operationstechnik möglich.
Wir benutzen in unserer Abteilung bei jeder Schilddrüsenoperation das sogenannte Neuromonitoring zur Identifikation und Schonung der Stimmbandnerven, um die Verletzungsgefahr dieses Nerven zu vermindern. Das Neuromonitoring ist eine elektrophysiologische Untersuchung des Nervs, mit der die Funktion des Nervs während des operativen Eingriffs überprüft werden kann. Die Nebenschilddrüsen werden zur Schonung ebenfalls routinemäßig dargestellt.
Der Hautverschluss erfolgt mit einem selbstauflösenden Faden intracutan, also in der Haut, um ein besseres kosmetisches Ergebnis zu erhalten.
Das entfernte Schilddrüsengewebe wird grundsätzlich zur weiteren feingeweblichen Untersuchung einem Pathologen geschickt.
Die Beschwerden nach dem Eingriff entsprechen am ehesten denen einer leichten Halsentzündung. Gelegentlich können leichte Nackenmuskelverspannungen auftreten. Unter leichter Schmerztherapie sowie ggf. Lutschtabletten sind diese Beschwerden in der Regel schnell rückläufig.
Nachbehandlung
Eine Entfernung der Hautfäden ist bei der Nutzung von selbstauflösenden Hautnähten nicht erforderlich. Anfangs ist die Wunde noch etwas gerötet und geschwollen, die endgültige Form und Farbe der Narbe ist etwa nach einem Jahr erreicht.
Je nachdem, wie viel Schilddrüsengewebe noch verblieben ist und welches Ergebnis die feingewebliche Untersuchung erbracht hat, muss eine entsprechende medikamentöse Zuführung von Schilddrüsenhormonen und ggf. Jodid erfolgen, weil das verbliebene Schilddrüsengewebe den Bedarf des Körpers nicht decken kann.
Die notwendige Dosis der Medikamente wird durch eine Blutuntersuchung, erstmals vier bis sechs Wochen nach der Operation, überprüft und ggf. angepasst.
Das verbliebene Schilddrüsengewebe sollte regelmäßig durch Ultraschalluntersuchungen kontrolliert werden.
Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Koloproktologie und Thoraxchirurgie
Dr. med. Jochen Heger
Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Koloproktologie und Thoraxchirurgie
Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Dr. med. Claudia Schmidtke
Chefärztin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Sie betreuen einen Menschen mit Demenz oder möchten sich auf die Unterstützung von Betroffenen vorbereiten? Dann laden wir Sie herzlich zu unserem kostenlosen Demenzkurs ein.
13.10.2026, 10:13 Uhr Station 2A, Raum 205
Innere Medizin erleben - Atemlos - Warum bin ich außer Puste?
Am 2. September 2026 laden wir Sie herzlich zu unserer Infoveranstaltung „Innere Medizin erleben - Atemlos - Warum bin ich außer Puste?“ ein.
02.09.2026, 17:30 Uhr - 02.09.2026 Willibrord-Saal kostenlos
Innere Medizin erleben - Schlechter Schlaf und seine Folgen.
Am 30. September 2026 laden wir Sie herzlich zu unserer Infoveranstaltung „Innere Medizin erleben - Atemlos - Warum bin ich außer Puste?“ ein.
30.09.2026, 17:43 Uhr - 30.09.2026 Willibrord-Saal kostenlos
Sie betreuen einen Menschen mit Demenz oder möchten sich auf die Unterstützung von Betroffenen vorbereiten? Dann laden wir Sie herzlich zu unserem kostenlosen Demenzkurs ein.
Fokus auf moderne Medizin, Innovation und eine enge Zusammenarbeit für die Patientenversorgung der Region
Emmerich am Rhein – Das St. Willibrord-Spital Emmerich stellt wichtige Weichen für die Zukunft: Zum 1. August 2026 übernimmt Frau Dr. med. Wiebke Dohrn die Position der Ärztlichen Direktorin. Sie folgt auf Herrn Dr. med. Jochen Heger, der die medizinische Entwicklung des Krankenhauses über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt hat.
St. Willibrord-Spital erfolgreich als Lokales TraumaZentrum rezertifiziert
Erneute Zertifizierung bestätigt hohe Qualität der Notfallversorgung
Emmerich am Rhein – Das St. Willibrord-Spital Emmerich ist erneut erfolgreich als Lokales TraumaZentrum rezertifiziert worden. Mit der erfolgreichen Überprüfung bestätigt die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), dass das Krankenhaus weiterhin die hohen Qualitätsanforderungen des TraumaNetzwerks DGU® erfüllt. Für die Menschen in Emmerich und der Region bedeutet dies eine dauerhaft verlässliche und qualitativ…