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St. Willibrord-Spital erfolgreich als Lokales TraumaZentrum rezertifiziert

Erneute Zertifizierung bestätigt hohe Qualität der Notfallversorgung

Emmerich am Rhein – Das St. Willibrord-Spital Emmerich ist erneut erfolgreich als Lokales TraumaZentrum rezertifiziert worden. Mit der erfolgreichen Überprüfung bestätigt die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), dass das Krankenhaus weiterhin die hohen Qualitätsanforderungen des TraumaNetzwerks DGU® erfüllt. Für die Menschen in Emmerich und der Region bedeutet dies eine dauerhaft verlässliche und qualitativ hochwertige Versorgung nach schweren Verletzungen.

Nach Verkehrsunfällen, Arbeitsunfällen oder Stürzen zählt jede Minute. Als rezertifiziertes Lokales TraumaZentrum verfügt das St. Willibrord-Spital über standardisierte Behandlungsabläufe, speziell geschulte interdisziplinäre Teams und eine jederzeit verfügbare unfallchirurgische Versorgung. Dadurch können Patientinnen und Patienten unmittelbar nach ihrer Ankunft zielgerichtet diagnostiziert und behandelt werden.

Ein besonderer Vorteil für die Patientinnen und Patienten ist die enge Zusammenarbeit mit Rettungsdiensten sowie den regionalen und überregionalen Traumazentren. Bereits am Unfallort wird entschieden, welches Krankenhaus für die jeweilige Verletzung die bestmögliche Versorgung bieten kann. Ist eine Weiterverlegung erforderlich, erfolgt diese über klar definierte Strukturen innerhalb des TraumaNetzwerks. Viele Verletzungen können direkt im St. Willibrord-Spital behandelt werden, sodass Patientinnen und Patienten wohnortnah professionell und sicher versorgt werden können.

Im Rahmen der Rezertifizierung wurden die personellen, organisatorischen und medizinischen Strukturen des Krankenhauses erneut umfassend überprüft. Bewertet wurden unter anderem die Qualifikation der beteiligten Fachbereiche, die technische Ausstattung, die Abläufe in der Notfallversorgung sowie die Zusammenarbeit zwischen Notaufnahme, Operationsbereich, Anästhesie, Intensivmedizin, Radiologie und den chirurgischen Fachabteilungen. Auch die kontinuierliche Fortbildung der Mitarbeitenden und das etablierte Qualitätsmanagement fließen in die Bewertung ein.

„Die erfolgreiche Rezertifizierung bestätigt, dass wir unseren Patientinnen und Patienten dauerhaft eine Versorgung auf hohem medizinischem Niveau bieten“, sagt Andreas Petri, Klinikmanager des St. Willibrord-Spitals Emmerich. „Gerade in Notfallsituationen sind eingespielte Abläufe, kurze Entscheidungswege und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten entscheidend. Dass wir diese hohen Anforderungen erneut erfüllen, ist eine starke Leistung unseres gesamten Teams und ein wichtiges Signal für die Gesundheitsversorgung in unserer Region.“

Die erfolgreiche Rezertifizierung ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit zahlreicher Berufsgruppen im St. Willibrord-Spital. Ärztlicher Dienst, Pflege, Anästhesie, Radiologie, Operationsbereich, Intensivmedizin, Notaufnahme und viele weitere Bereiche arbeiten im Notfall Hand in Hand. Diese abgestimmten Prozesse sorgen dafür, dass Diagnostik und Behandlung ohne Verzögerungen erfolgen und Patientinnen und Patienten schnell die notwendige medizinische Versorgung erhalten.

Mit der erfolgreichen Rezertifizierung als Lokales TraumaZentrum unterstreicht das St. Willibrord-Spital Emmerich seinen Anspruch, die Notfallversorgung am unteren Niederrhein kontinuierlich weiterzuentwickeln und den Menschen in der Region auch künftig eine wohnortnahe Versorgung nach höchsten Qualitätsstandards zu bieten.

Über das St. Willibrord-Spital Emmerich 
Das St. Willibrord-Spital Emmerich ist seit mehr als 175 Jahren ein leistungsfähiges Krankenhaus im Herzen von Emmerich direkt am Rhein. Das Haus verfügt über sieben Fachabteilungen und sieben medizinischen Zentren. Jährlich werden etwa 9.000 Patientinnen und Patienten stationär und ca. 18.000 ambulant behandelt.